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Fremdwährungskredit

Fremdwährungsfinanzierung für Insider und Profis

Seit fast 20 Jahren auch für Privatzwecke nützlich

Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei der Fremdwährungsfinanzierung um die Aufnahme eines Kredits in einer anderen Währung als der eigenen. Für Firmen ist diese Form der Finanzierung seit langem üblich und Alltagsgeschäft, Privatkreditnehmer machen erst seit knapp 20 Jahren verstärkt davon Gebrauch. Der Vorteil bei einer Kreditaufnahme kann darin liegen dass sich die Schuld durch Wechselkursveränderungen im günstigen Fall verkleinert.

Für Privatkunden, die mit einer Fremdwährungsfinanzierung z.B. ihres Eigenheimes liebäugeln, lohnt es sich nur, wenn der Bauherr selbst über ein deutlich höheres Wissen über finanzwirtschaftliche Zusammenhänge verfügt. In den Vorteilen, die natürlich jeder Nutzen möchte, liegen auch Risiken, die man kennen muss. Insbesondere ist es notwendig, dass man sich während der gesamten Laufzeit mit wirtschaftlichen Entwicklungen und den daraus resultierenden Währungskursveränderungen beschäftigt.

Am Beispiel Österreichs zeigt sich deutlich, wie planvoll an eine Fremdwährungsfinanzierung heranzugehen ist. Die Tilgung wird dort erst zum Ende der Vertargslaufzeit vorgenommen, in der Zwischenzeit werden lediglich Zinsen eingefordert. Parallel dazu wird ein Ansparplan erstellt um die Vorteile durch die zu erwartenden Kursgewinne bei Wertpapierveranlagungen für eine weitere Kostenreduktion zu nutzen. Diese lassen sich natürlich nicht zuverlässig voraussagen. In den Ländern mit Euro-Währung hat sich in den letzten Jahren das Interesse an Fremdwährungsfinanzierungen auf den Japanischen Jen und die Schweizer Franken konzentriert.